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Mittwoch, 21. November 2012
Warum Haben Sie Angst Vor Uns Bloggern?
Das war nicht das erste mal, dass ein politischer Gefangener in Irans Gefängnissen unter Folter ermordet wurde. Das war auch nicht das erste Mal, dass ein Blogger im Gefängnis ermordet wurde. Als 2009 Omid Reza Mir Safayi getötet wurde,waren die Reaktionen nicht so groß. Klar: die Medien im Ausland schlugen Alarm. Aber die iranische Medien im Iran trauten sich kein Wort zu schreiben, obwohl der Blogger gar nicht so unbekannt war.
Freitag, 28. September 2012
Die Angst der Ideologien und Religionen vor Lachen [Hubert Schleichert]
[Hubert Schleichert]
Ideologien aller Art, besonders auch Religionen, hassen das Lachen, weil sie wissen, wie gefährlich es ist. Wer über eine Sache lacht, hat keine Angst mehr vor ihr. Deshalb wird das Lachen oder selbst das Lächeln so rigoros verfolgt und bestraft. Im Heiligtum (und wenn darin ein atheistischer Diktator einbalsamiert ist) darf nicht gelacht werden, Lachen nimmt dem Heiligtum seinen Schauder. Ideologien verlangen für sich besonderen Respekt. Folglich muß, wer trotzdem den Mund verzieht, als respektloses Subjekt, als Lästerer empfunden werden. Jede Diktatur verfolgt den politischen Witz gnadenlos; und in religiösen Dikaturen ist die Verhöhnung der Religion ein kriminelles Delikt.
Der Haß der Ideologien auf das Lachen und die Angst davor sind universelle Phänomene, die sich, wie der Fanatismus, unablässig wiederholen. Das hat schon Nietzsche konstatiert:
Und immer wieder wird von Zeit zu Zeit das menschliche Geschlecht dekretieren: »Es gibt etwas, über das absolut nicht mehr gelacht werden darf.
Ideologien aller Art, besonders auch Religionen, hassen das Lachen, weil sie wissen, wie gefährlich es ist. Wer über eine Sache lacht, hat keine Angst mehr vor ihr. Deshalb wird das Lachen oder selbst das Lächeln so rigoros verfolgt und bestraft. Im Heiligtum (und wenn darin ein atheistischer Diktator einbalsamiert ist) darf nicht gelacht werden, Lachen nimmt dem Heiligtum seinen Schauder. Ideologien verlangen für sich besonderen Respekt. Folglich muß, wer trotzdem den Mund verzieht, als respektloses Subjekt, als Lästerer empfunden werden. Jede Diktatur verfolgt den politischen Witz gnadenlos; und in religiösen Dikaturen ist die Verhöhnung der Religion ein kriminelles Delikt.
Der Haß der Ideologien auf das Lachen und die Angst davor sind universelle Phänomene, die sich, wie der Fanatismus, unablässig wiederholen. Das hat schon Nietzsche konstatiert:
Und immer wieder wird von Zeit zu Zeit das menschliche Geschlecht dekretieren: »Es gibt etwas, über das absolut nicht mehr gelacht werden darf.
Donnerstag, 27. September 2012
Der Cartoon, der zur Schließung der Tageszeitung "Shargh" Führte
von Hadi Heydari
Mittwoch, 4. Juli 2012
Umfrage des Iranischen Fernsehens: 63% Forderten Iran die Anreicherung zu Stoppen
63% der Teilnehmer forderten, dass Iran seine Urananreicherung stoppt. 89% waren gegen der Schließung der Straße von Hormuz.
Die Umfrage wurde vom Web entfernt. Die offizielle Begründung lautet: "eine Umfrage, in der nur 2000 Menschen teilnahmen, ist nicht aussagekräftig."
Es ist zu erwähnen, dass viele Iraner das iranische Fernsehen überhaupt nicht anschauen oder sich auf Programme wie Fußball einschränken. Die meisten Iraner, auch die Armen, bevorzugen illegale Satelliten. Das Publikum, das bei einer Umfrage des iranischen Fernsehens teilnimmt gehört zweifellos zu den konservativeren Schichten Irans.
Vergleichbare Artikel:
«نظر مخالف ندادن» وظیفه مردم است
Freitag, 6. Januar 2012
"Big Brother" in Irans Internetcafés; "Nationales Internet" statt Internet?
Ab sofort müssen Internetcafés im Iran eine Kamera zur Kundenüberwachung installieren und den Inhalt sechs Monate lang speichern, damit die Polizei sie prüfen kann. Außerdem müssen die Kunden der Internetcafés sich ab sofort ausweisen.
Dienstag, 20. September 2011
Wieder ein Iraner wegen politischer Aktivität ausgepeitscht
[Julais Blog] Anders als die Auspeitschung, die vergangene Woche unter hohem
Medieninteresse und heftiger Kritik an einer Doktorandin der Soziologie
vollstreckt worden war, ist die Auspeitschung Farajis weitgehend
unbeachtet geblieben.
Zum Artikel
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Fünf Filmemacher wurden verhaftet. Warum wirklich?
Staatlichen iranischen Medienberichten zufolge sind fünf iranische Mitarbeiter des persischsprachigen Fernsehsenders von BBC verhaftet worden (mehr auf Julias Blog). Dass es sich bei den Verhafteten um Mitarbeiter des Senders gehandelt habe, dementierte BBC jedoch (mehr auf Julias Blog). Wer sagt aber die Wahrheit? Kann es nicht sein, dass BBC diese Filmemacher nur schützen will und Verantwortung zeigt? Doch, es kann sein. Kann es aber auch sein, dass die Islamische Republik sich an ein paar Filmemacher rächen will? Nicht nur die Erfahrung zeigt, dass dieser Fall wahrscheinlicher ist.
Donnerstag, 15. September 2011
Wir, erniedrigte Blogger
Somayeh Tohidlou, eine Bloggerin, wurde am Mittwoch 50 mal ausgepeitscht. Auf ihrem Blog schrieb sie, dass sie sich erniedrigt fühle. In Google Reader schreibt sie, dass sie nicht hart ausgepeitscht wurde, sondern nur symbolisch. Physisch spüre sie keine Schmerzen, es gebe keinen Grund, sich um sie Sorgen zu machen. Sie will, dass man weniger über sie schreibt, weil viele andere Iraner viel mehr gelitten haben. Sie ist bescheiden, aber sie sagt gleichzeitig die Wahrheit.
Donnerstag, 8. September 2011
Liebe zwischen Katze und Kuh auch verboten!
"In den Seiten 60 bis 65 muss das Wort Liebe korrigiert werden", schreibt das Ministerium für Kultur. Das Ministerium für Kultur ist unter anderem für Zensur zuständig. Wie schön hat George Orwell in 1984 ein nach-revolutionäres Land beschrieben!
Dieser Teil der Geschichte geht um eine Katze, die in eine Kuh verliebt ist!
Ein kleines Mädchen fragt in einer Fernsehsendung nach ihrer Katze. Ein Bauer meldet sich bei der Sendung und sagt, dass die Katze sich bei ihm im Bauernhof befinde. Die Katze werde aber den Bauernhof nicht verlassen, weil sie in seine Kuh verliebt sei: "Das passiert manchmal. Ich glaube es ist etwas wie Liebe. Die Katze ist fast krankhaft in die Kuh verliebt."
Das erfuhr ich über eine Meldung einer Autorin per Google Reader. Ein dreibändiges Buch, das übersetzt wurde. Sie verriet uns aber nicht wie das Buch heißt.
Dieser Teil der Geschichte geht um eine Katze, die in eine Kuh verliebt ist!
Ein kleines Mädchen fragt in einer Fernsehsendung nach ihrer Katze. Ein Bauer meldet sich bei der Sendung und sagt, dass die Katze sich bei ihm im Bauernhof befinde. Die Katze werde aber den Bauernhof nicht verlassen, weil sie in seine Kuh verliebt sei: "Das passiert manchmal. Ich glaube es ist etwas wie Liebe. Die Katze ist fast krankhaft in die Kuh verliebt."
Das erfuhr ich über eine Meldung einer Autorin per Google Reader. Ein dreibändiges Buch, das übersetzt wurde. Sie verriet uns aber nicht wie das Buch heißt.
Die Grafik, die angeblich zur Schließung einer Zeitung führte
klicken Sie auf die Grafik,
um sie größer beobachten zu können
Diese Graphik war angeblich der Grund für die Schließung der Zeitung Shahrvand. Es passiert häufiger, dass Zeitungen wegen Grafiken und Karikaturen zugeschlossen werden. Am 5. September wurde eine weitere Zeitung wegen eines Titelblatts zugeschlossen (s. Julias Blog).
Samstag, 9. April 2011
Offener Brief an Ahmad Zeidabadi, dem diesjährigen Preisträger der UNESCO für Pressefreiheit
Lieber Zeidoo [iranische Journalisten und Blogger die Zeidabadi mochten nannten ihn Zeidoo],
herzlichen Glückwunsch zum Erhalt des diesjährigen Guillermo-Cano-Preises der UNESCO für Pressefreiheit. Ich weiß nicht, wann du benachrichtigt werden wirst, dass du dieses Jahr diesen Preis erhalten hast. Wahrscheinlich wird die Mehrheit der iranischen Bevölkerung sich über diese Entscheidung der UNESCO freuen. Ich und viele andere Menschen hoffen, dass dieser Preis dir hilft, dass du bald wieder
Lieber Zeidoo,
Samstag, 21. August 2010
Verschleierte Mona Lisa!
Freitag, 23. April 2010
Fotos aus dem Iran (#10)
Diese Fotos machen deutlich: nicht nur die iranische Mittelschicht aus den Großstädten, sondern auch die ärmsten Menschen in den kleinsten Dörfern des Landes schauen die Sendungen an, die aus dem Ausland gesendet werden. Die Satellitenschüsseln sind im Iran verboten. Auf dem Schwarzmarkt sind sie teuer, aber es scheint diese Menschen nicht davon abzuhalten.
Donnerstag, 15. April 2010
Sonntag, 21. März 2010
Sie sind dran!
Wollten Sie schon immer iranischen Journalisten helfen, wussten aber nicht wie?
Zwei gute Aktionen stehen für Sie zur Verfügung:
1. Reporters without Borders braucht Geld, um Blogger und Journalisten auf der Flucht mit Essen, Medikamenten und Reisetickets zu versorgen. Sie sind in der Türkei immer noch unter Verfolgung der islamischen Republik und müssen dringend in sicherere Länder gebracht werden. In der Türkei sind sie noch arbeitslos und müssen trotzdem Asyl-Aufenhaltsgeld zahlen. Außerdem gibt es ein Video mit englischem Text von Nikahang Kowsar, dessen Karikaturen Sie bereits kennen. Klicken Sie im rechten Gadget auf weitere Infos, um den vollständigen Text lesen zu können.
2. Amnesty International schlägt vor, eine Neujahrskarte an iranische politische Gefangene zu schicken. Sie schlägt ein paar Aktivisten vor, zwischen denen man sich einen aussuchen kann.
Sie sind die Medien!
Samstag, 6. Februar 2010
Brief iranischer Journalisten an ausländische Journalisten, die in den Iran eingeladen wurden
Liebe Kollegen Journalisten,
wir schreiben den Kollegen unter Ihnen, die eingeladen wurden, im Februar 2010 nach Iran zu fahren, um über die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution zu berichten.
Wir sind eine Gruppe iranischer Journalisten, die gezwungen sind, im Exil zu leben. Es gibt überall auf der Welt solche wie uns. Wenn Sie in Teheran ankommen, werden sich 45 iranische Kollegen in iranischen Gefängnissen befinden. Sie werden in diesen Gefängnissen, die, wie Sie wissen, zu den schrecklichsten der Welt zählen, gefoltert werden.
Liebe Kollegen Journalisten,
wir als im Exil lebende oder inhaftierte Journalisten haben einzig das Verbrechen begangen, über die Ereignisse in Iran frei berichten zu wollen – etwas, was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben ist.
Nach dem Wahlputsch, der im letzten Sommer in Iran stattfand, hat das iranische Regime die Unterdrückung der Pressefreiheit in diesem Jahr verstärkt. Gleichzeitig versucht es, die friedliche Bewegung im Land mit Hilfe ausgeklügelter repressiver Maßnahmen zu beseitigen.
Nachdem die illegitime und betrügerische Regierung mit diesen Versuchen acht Monate lang gescheitert ist, hat sie nun damit begonnen, ein neues Schauspiel zu inszenieren. Uns liegen genaue Informationen darüber vor, dass die durch Wahlputsch an die Macht gelangte Regierung Ahmadinejad mit allen Mitteln und allen ihr zur Verfügung stehenden umfangreichen Ressourcen ihre eigenen Anhänger in Teheran zusammenziehen wird.
Der Plan dahinter ist einerseit, die millionenstarken Anhänger der Grünen Bewegung daran zu hindern, bis zum Schauplatz der Feierlichkeiten am Azadi-Platz in Teheran vorzudringen, wo Mahmoud Ahmadinejad eine Rede halten wird. Andererseits soll dieses Gebiet mit regierungstreuen Demonstranten gefüllt werden.
Liebe Kollegen Journalisten,
die Einladung ausländischer Journalisten zur Berichterstattung über den Jahrestag der Revolution vom 11. Februar 2010 ist ein weiterer Teil des Täuschungsvorhabens der unrechtmäßigen Regierung Ahmadinejad. Wie Sie wissen, hat diese Regierung bis jetzt viele ausländische Journalisten verhaften lassen und ihnen vorgeworfen, Spione zu sein. Gleichzeitig hat sie den meisten internationalen Medien Arbeitsverbot erteilt. Nun benutzt sie über die Einladung ausländischer Journalisten eben diese Medien dafür, der Welt vorzumachen, dass diese Regierung im Volk großen Rückhalt hat.
Die iranische Regierung beabsichtigt, die Journalisten nur in die Nähe der regierungstreuen Demonstrationen zu lassen und ihnen keinen Zutritt zu anderen Schauplätzen zu gewähren.
Liebe Kollegen Journalisten,
wenn Sie in den Iran reisen, tun Sie dies nicht nur als Repräsentanten der freien Welt, sondern auch als als Vertreter Ihrer iranischen Kollegen, die entweder im Gefängnis sitzen oder im Exil außerhalb Irans leben. Ihr Gastgeber wird eine Regierung sein, die freiheitsfeindlich und medienfeindlich eingestellt ist und die die grundlegendsten Menschenrechte verletzt.
Sie werden Straßen betreten, an denen immer noch das Blut der besten und aufgewecktesten Kinder Irans klebt.
Sicher haben Sie den Film gesehen, auf dem zu sehen ist, wie Neda Soltani ermordet wurde. Diese junge Frau ist ein Symbol und eine Repräsentantin all derer, die von der Putschregierung Irans verhaftet, vergewaltigt, gefoltert und ermordet wurden.
Neda und viele andere wie sie wurden auf den Straßen getötet. Aber es gibt noch hunderte andere, die von dieser Regierung in Kellern, Gefängnissen oder an unbekannten Orten vergewaltigt, gefoltert und getötet wurden.
Liebe Kollegen Journalisten,
wir möchten Ihnen die Namen iranischer Journalisten zur Kenntnis geben, die zur Zeit im Gefängnis sind. Die Zusammenstellung beruht auf der von der Organisation “Reporter ohne Grenzen” erstellten Liste. Wir bitten Sie, nach diesen Kollegen zu suchen und sie zu finden. Fragen Sie sie und ihre Gefängniswächter nach dem Grund, warum sie im Gefängnis sitzen.
Liebe Kollegen Journalisten,
Sie fahren in unser Land, das unter einer Diktatur leidet. Lassen Sie sich nicht blenden von den Machenschaften derer, die die Freiheit töten wollen.
Wir möchten Sie auf folgende Punkte hinweisen:
· Die Demonstrationen werden in der Nacht zum 11. Februar beginnen. Die Rufe “Allah-o Akbar”, die durch die nächtlichen iranischen Städte hallen werden, sind Rufe des Protestes und der Beginn eines Marsches von Millionen “grüner” Iraner, die den Aufrufen von Mohammad Khatami, Mir Hossein Moussavi und Mehdi Karroubi folgen und die Straßen füllen werden.
· Der Hauptmarsch wird in der Enghelab-Straße im Osten Teherans beginnen und sich über den Imam-Hossein-Platz bis zum Azadi-Platz erstrecken, wo er enden wird. Die Pasdaran/Revolutionsgarden (IRGC) haben bereits die Schließung der Zufahrtsstraßen zur Enghelab-Straße geplant und haben vor, hart gegen die Menschen vorzugehen, damit diese nicht auf die Straße kommen. Die Grüne Bewegung wird im Umkreis dieser Route und überall in Teheran zu sehen sein, nicht nur auf den Routen, die für die regierungstreuen Demonstranten vorgesehen sind.
Liebe Kollegen Journalisten,
wie bei anderen, ähnlichen Anlässen wird die Putschregierung versuchen, alle Wege zu kontrollieren, damit die einzigen Menschen, die in die Sichtweite Ihrer Objektive kommen, die Basijis sind, die Ihnen für Ihre Kameras eine Karikatur des iranischen Volkes präsentieren werden.
Sie werden die Protestrufe des iranischen Volkes deutlicher als je zuvor vernehmen können, wenn Sie jenseits der Zäune, Absperrungen und Barrieren nach dem wirklichen iranischen Volk suchen.
Liebe Kollegen Journalisten
Wir sind sicher, dass Sie sich von den blutigen Händen der Putschisten nicht aufhalten lassen werden und dass Sie die Hände des leidenden iranischen Volkes schütteln werden. Sie gehen auf eine historische Reise. Mit unseren Herzen, die sich nach Freiheit sehnen, und Augen voller Tränen verabschieden wir Sie auf diese Reise.
Wir freuen uns auf die Schlagzeile des Monats Februar 2010: “Der Sieg eines Volkes”.
Liebe Kollegen Journalisten
Lassen Sie sich nicht von den Täuschungsversuchen Ihrer Gastgeber narren. Schauen Sie überall hin, wo es sich hinzuschauen lohnt, entlarven Sie das Schauspiel, und hören Sie die wirklichen Rufe des iranischen Volkes. Vermitteln und berichten Sie auf dieser historischen Reise die Unschuld des iranischen Volkes. Dies ist es, was Ihre leidgeprüften Kollegen von Ihnen erwarten.
Nazi Azima,Samnak Aghai, Houshang Asadi, Nooshabeh Amiri,Asieh Amini, Farahmand Alipour,Shabnam Azar,Fariba Amini,Maryam Aghvami,Nima Amini, Massoud Behnoud,Arash Bahmani, Maziar Bahari, Babak Dad ,Farzaneh Bazrpour,Hadi Ebrahimi, ,Pouyan Fakhrai,Farshid Faryabi,Fereshteh Ghazi ,Maryam Ghavami,Saghi Ghahraman,Massoud Ghoraishi, Arash Ghafouri,Manouchehr Honarmand,Linda Hosseininejad,Vahid Jahanzadeh,Nikahang Kowsar Malihe Mohamadi, Javad Montazeri,Roozbeh Mirebrahimi,Mehdi Mohseni, Searajedin Mirdamadi,Hanif Mazroui,Ebrahim Nabavi,Javad Moghimi,Alireza Noorizadeh ,Nahid Pilvar,Shahram Rafizadeh, Bahram Rafizadeh,Saman Rasoolpoor,Khosrow Raesi,Ferydon Shaibani,Mohamad Sefriyan,Beniamin Sadr,Vida Same, Mohamad Tajdolati,Hamed Yousefi…
United For Iran Germany
Übernommen von Facebook (http://www.facebook.com/event.php?eid=470885470354&ref=mf)
Donnerstag, 21. Januar 2010
Keine Angst vor dem Abhören
Der iranische Polizeichef droht dem Volk: "Wir werden die Emails kontrollieren." Er will damit wahrscheinlich den Organisatoren der Demonstrationen Angst einjagen. Der Gedanke "wenn es keine Organisatoren gibt, wird auch niemand auf die Straße gehen" klingt zunächst rational. Ist er aber nicht: Die Organisatoren sind gleichzeitig die Demonstranten. Das merkt man, wenn man ein paar Videos von den Demonstrationen der grünen Bewegung, die auf dieser Seite reichlich vorhanden sind, anschaut. Man könnte sagen, die Demonstranten seien mit Handys bewaffnet. Manche von ihnen stellen sie ins Netz und gehen zurück auf die Straße.
Die Anhänger der grünen Bewegung wurden geschlagen, verhaftet, gefoltert, getötet und sogar vergewaltigt. Ihre Präsenz auf den Straßen Irans wurde aber dadurch nicht kleiner. Vielmehr sind die iranischen Sicherheitskräfte geschwächt. Manche von ihnen fliehen ins Ausland, manche sind im Iran auf der Flucht. Diplomaten der Islamischen Republik beugen sich langsam dem Volk. Der prominenteste Diplomat, Heydari, früherer iranischer Botschafter in Norwegen und vor kurzem zurückgetreten, sagte, dass im Außenministerium der Putschregierung die meisten Mitarbeiter gegen das Regime seien.
Was war aber die Reaktion der grünen Bewegung auf diese Drohung? Die meisten haben sie ignoriert. Diejenigen, die sie nicht ignorierten, meinten: "Lass uns so viele Email-Accounts eröffnen und von jedem Account so viele Emails schreiben, bis wir irgendwann auffallen. Sie kontrollierten uns doch die ganze Zeit. Und sie wissen, dass wir Millionen von Menschen sind. Sie wissen, dass sie nichts mehr machen können."
Wenn der Polizeichef Irans so etwas sagt, wird man sich denken, dass er Angst hat, dass er ohnmächtig ist.
Samstag, 12. September 2009
Nachrichten über Mousavi und Karroubi verboten!
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