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Mittwoch, 4. Juli 2012

Umfrage des Iranischen Fernsehens: 63% Forderten Iran die Anreicherung zu Stoppen



63% der Teilnehmer forderten, dass Iran seine Urananreicherung stoppt.  
89% waren gegen der Schließung der Straße von Hormuz.

Die Umfrage wurde vom Web entfernt. Die offizielle Begründung lautet: "eine Umfrage, in der nur 2000 Menschen teilnahmen, ist nicht aussagekräftig."

Es ist zu erwähnen, dass viele Iraner das iranische Fernsehen überhaupt nicht anschauen oder sich auf Programme wie Fußball einschränken. Die meisten Iraner, auch die Armen,  bevorzugen illegale Satelliten. Das Publikum, das bei einer Umfrage des iranischen Fernsehens teilnimmt gehört zweifellos zu den konservativeren Schichten Irans.

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Mittwoch, 29. Februar 2012

Khameneis Sohn ruft Oppositionsführer zum Einlenken auf

Julias Blog -  Mojtaba Khamenei, der Sohn des iranischen obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei, soll sich nach Berichten einer oppositionellen iranischen Webseite vor etwa einem Monat mit Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi getroffen und ihn gebeten haben, angesichts der “äußerst kritischen Situation”, in dem das Land sich befindet, von seiner Haltung abzurücken. 


[...] Der Oppositionsführer und ehemalige Ministerpräsident der Islamischen Republik habe auf Khameneis Bitte mit Ablehnung reagiert, so der Bericht. “Zunächst werde ich dem obersten Führer mitteilen, was ich gehört habe, sofern das Gespräch nicht mitgehört oder auf Video aufgenommen wird, und sofern bei dem Treffen niemand außer (Ali Khamenei) und mir zugegen ist”, soll Moussavi laut Jaras gesagt haben. “Zweitens möchte ich die Möglichkeit haben, im Fernsehen live zur Bevölkerung zu sprechen.” Wieter lesen 

Donnerstag, 28. Januar 2010

Verhandlungszeit?

Der Ex-Präsident und einer der symbolischen Führer der grünen Bewegung, Chatami, soll einen Brief an den Revolutionsführer Chamenei geschrieben haben. Es wurde von Chatami-nahen Kreisen bestätigt, dass der Brief existiert. Über den Inhalt wird gestritten. Karroubis Antworten zu den Fragen von Farsnews, wie Karroubi sie wirklich gesagt hat, sind kein Zeichen eines Rückschritts. Zumindest interpretiert Karroubi sein Interview so (englische und persische Version des neuen Interviews mit Sahamnews). Letzte Woche hielt außerdem Chamenei eine Rede, in der er zum ersten Mal von einer "Krise" sprach. Manche reformorientierten Politiker sprachen über mögliche Verhandlungen. Zahra Rahnavard, Mousavis Frau, gab danach Roozonline ein Interview (falls roozonline nicht erreichbar ist, kann man das Interview auch auf Payvand lesen), in dem sie klar macht, dass sie und ihr Mann den Kampf um die Rechte des Volkes nicht aufgeben werden. Auch wenn einer der beliebtesten Persönlichkeiten Irans, Zahra Rahnavard, sagt, dass sie mit Ahmadinedjads Regierung nicht verhandeln werden, heißt es nicht, dass sie nicht auch mit Chamenei verhandeln werden. Solche Verhandlungen könnten sie zwar bei bestimmten Teilen der Bevölkerung unbeliebt machen, sind aber manchmal notwendig. Kompromisse in der Politik können einer demokratische Bewegung helfen. Ein gutes Beispiel dafür ist Pinochet, chilenischer Diktator. Pinochet bekam einen lebenslangen Sitz im Senat und war somit politisch immun.

Ein Politiker muss manchmal Entscheidungen treffen, die unpopulär sind. Viel wichtiger sollte für einen guten Politiker das Leben und Wohl des Volkes sein. Das heißt aber nicht, dass das Volk die Straßen verlassen soll. Diese Politiker können nur dann erfolgreich sein, wenn das Volk weiter Druck ausübt.