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Dienstag, 11. Dezember 2012

The Syrian crisis and the politics of the Shi’a clergy - Mehdi Khalaji


Clerics who claim they support the Palestinian cause, because Palestinians are Muslims and they have a religious duty to advocate the rights of all Muslims in the world, did not utter a word when the Chinese government killed more than 150 Muslims in China in 2009, strictly because doing so may have threatened Iran’s relationship with the Chinese government.
The Syrian crisis is another example of such silence, and should not come as a surprise to anyone who followed the record of the clerics’ sensitivities. The Shi’ite clergy, as a religious-economic organization, does not break any boundaries set by the Islamic Republic of Iran. Zum Artikel

Montag, 25. Juni 2012

Fars News Erfindet Ein Interview mit Mursi zum Them Israel, Die ZEIT Verbreitet Sie Weiter

Update 21:09 - Ahramonline  "Egypt denies Morsi gave interview to Iran's Fars agency"
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Dies ist die aktuelle Schlagzeile der Zeit zum Thema Ägypten: "Neuer Präsident Ägyptens will Friedensvertrag mit Israel überdenken"(+). Die Zeit schreibt:
Im Fernsehen kündigte er an, er werde alle internationalen Abkommen seines Landes einhalten. In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Fars sagte der Muslimbruderschafts-Politiker aber, das Friedensabkommen mit Israel von Camp David komme auf den Prüfstand. "Wir werden die Einigung von Camp David überdenken", zitierte ihn Fars.
IRNA (Islamic Republic News Agency) dementiert das Ganze. Es gab gar kein Interview zwischen dem neuen ägyptischen Präsidenten und Fars News.

Kann man die ZEIT vorwerfen, nicht professionell gehandelt zu haben? Ja. In der Tat hat Fars schon längst den Ruf, Nachrichten zu verfälschen. Das sollte die ZEIT auch wissen, spätestens nach dem sie bereits ähnliche Fehler gemacht haben.


Mittwoch, 11. April 2012

Zweckentfremdung des Gedichts von Grass im Iran


Iran lobt Grass für Israel-kritisches Gedicht. Will der Iran damit bestätigen, dass "das iranische Volk von einem Maulhelden unterjocht und zum organisierten Jubel gelenkt wird"? Natürlich nicht. Diese Stelle des Gedichts von Günther Grass kommt auf den staatlichen Webseiten nicht vor; zumindest nicht so, wie Grass sie gedichtet hat.

Mittwoch, 28. März 2012

Iraner und Israelis für Frieden, Berliner Jusos für Krieg!

Berliner Jusos sprechen sich im Gegensatz zur Mutterpartei SPD für einen Militärschlag gegen den Iran aus, um dessen nukleare Aufrüstung zu stoppen (mehr im Tagesspiegel).

Sehr interessant, wenn Völker zweier beteiligten Länder (Israel und Iran) einen Krieg zu vehindern versuchen, aber irgendwelche junge Leute in Berlin einfach mal einen Krieg befürworten. Berliner Jusos erkären: "dann bedeutet Solidarität mit Israel gegebenenfalls die Unterstützung einer gezielten Militäraktion gegen das iranische Atomwaffenprogramm". Während viele Israelis eine Anti-Kriegskampagne starten, bedeutet Solidarität für Jusos an den Kriegstrommeln zu schlagen! Oder wissen diese gar nichts von der Kampagne, weil sie an ihren warmen Sofas mit ihren Kriegsspielen beschäftigt sind?

Samstag, 24. März 2012

Die ehrlichste Friedensbotschaft

No War 
von Mana Neyestani

Mittlerweile haben alle wichtigen Zeitungen über die israelisch-iranische Friedenskampagne berichtet. Das allein zeigt ihren Erfolg. Langsam schließen sich auch Nicht-Iraner und Nicht-Israelis der Kampagne an: eine ehrlich gemeinte Friedensbotschaft wird global gelobt. Die people to people Diplomatie ist mit Sicherheit die ehrlichste ihrer Sorte.   

Montag, 19. März 2012

Kampagne: Israelis und Iraner lieben einander


Aktionismus - Ein junges israelisches Paar startete eine kreative Anti-Kriegskampagne: auf einem Poster schrieben sie "Israel loves Iran" und "Menschen im Iran, wir werden euer Land niemals bombadieren, wir lieben euch".  Die Kampagne wurde schnell zu einem Selbstläufer. Nicht nur viele Israelis, sondern auch viele Iraner schließen sich immer weiter der Kampagne an. Die entsprechenden Facebook Seiten finde Sie hier und hier.